Kosmologische Sensation?

Möglicherweise! Oder eben auch ein DSA1-Abenteuer. 🙂
Für den letzten Aventurischen Boten (den Retro-Boten) durfte ich unter der Redaktion von Serina Hänichen einen Artikel zu einem DSA1-Abenteuer schreiben, das zwar schon im Jahr 1984 erschien, aber dieses Jahr im Zuge des Kaiser Retro DSA1 Crowdfundings neu aufgesetzt wurde.
Ursprünglich stammt das Abenteuer „Durch das Tor der Welten“ aus der Feder des DSA-Gründungsvaters und Altmeisters Werner Fuchs.
Jetzt bin ich jemand, der mit der Edition 4.1 an Das Schwarze Auge herangeführt wurde und nun flammender DSA5-Spieler ist, während dieses Abenteuer noch aus der Anfangszeit unserer großartigen Spielwelt stammt. Schon abgefahren, wenn man bedenkt, dass dieses Abenteuer zehn Jahre vor meiner Geburt veröffentlicht wurde.
Um so befremdlicher ist diese Art von Abenteuer für einen jungen Rollenspieler wie mich, denn damals war ja alles noch ein wenig anders:

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Ein kurzer Ausflug ins Reich der Spoiler:
Als die Helden auf der Suche nach Schätzen ein Felsenkloster in der Khôm aufsuchen, werden sie dort von einer Sekte wahnsinniger Mönche gefangen genommen und einer Götzenstatue geopfert, welche allerdings eigentlich ein von einer interstellaren, raumfahrenden Superrasse namens „die Mächtigen“ erschaffene Transmitterportal auf einen anderen Planeten namens ‚Ras Tabor‘ ist. Die Helden gelangen somit also auf einen fernen Planeten – genauer gesagt in die Baumkrone eines gigantischen Weltenbaumes, dessen unteres Ende sie erreichen müssen, um dort das Portal zurück nach Aventurien zu finden.
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Als achtes Abenteuer das jemals für DSA erschienen ist, in einer Zeit, in der Das Schwarze Auge sich erst selbst noch finden musste, wurden hier natürlich einige mutige Experimente gemacht, die schließlich auch dazu beitrugen, dass DSA heute das ist, was es ist. Später deutete Hadmar von Wieser das Abenteuer dahingehend um, dass der Transmitter lediglich eine Dunkle Pforte in den südlichen Teil Myranors, des Güldenlands war.

Diese Wurzeln unserer heutigen Spielwelt finde ich stets sehr interessant, es hat ja schon fast etwas historisches, hier Einblicke in den Entstehungsprozess zu haben. 🙂
Umso mehr Spaß hat es dann natürlich gemacht, einen Artikel über dieses ganz besondere Abenteuer zu schreiben – über verschiedene Deutungen und Auslegungen des Tors in eine andere Welt und der Geschehnisse, die dort zu erleben sind. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr ja mal reinlesen. 🙂

Den Aventurischen Boten #188 gibt’s hier zum Download:
Klick mich – ich bin ein Link!

 

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Liebe Grüße,
Julian

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